SPD-MdB Duin und Juniorengeschäftsführer Schröder für Neuordnung der Finanzmarktarchitektur

Berlin, 20. Oktober 2011 – Der Bundesgeschäftsführer der Junioren des Handwerks, Rainer Schröder, traf heute mit dem wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Garrelt Duin MdB zusammen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Schuldenkrise und ihre Bewältigung. Garelt Duin und Rainer Schröder waren sich einig, dass Europa die Krise nur durch konsequente Strukturreformen in allen Mitgliedstaaten meistern kann.

Eine entscheidende Rolle käme auch der Neuordnung der Finanzmarktarchitektur zu. Es könne nicht sein, dass die Finanzbranche seit der großen Deregulierungswelle ab 1980 mit Finanzmarktkrisen in Serienproduktion ginge. Rainer Schröder: „In der gegenwärtigen Krisendiskussion sollte auch klar gemacht werden, dass vor allem die junge und jüngste Generation mit stark steigenden Schulden belastet wird.“ Sollte der Rettungsschirm zusammenklappen oder der geplante EZB-Hebel sogar den Euro aushebeln, können diese Instrumente die heute Jungen in Zukunft erdrücken. 

Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sei eine Entwicklung bedenklich, in der eine massive Umverteilung zugunsten ganz einiger Weniger stattfindet. Bei allem, was die Politik in Kürze entscheiden muss, dürfe man die Interessen der Bevölkerung nicht aus den Augen verlieren. „Vor allem müssen wir auf die stabilisierenden Kräfte setzen, zum Beispiel den Mittelstand und hier besonders auf das breit aufgestellte Handwerk.“, sagt Garrelt Duin.

Gesprochen wurde auch über wirtschafts- und gesellschaftspolitische Themen, die die Junioren des Handwerks derzeit mit Sorge beobachten. Angefangen von der Energie- und Umweltpolitik, bis hin zu der auch für das Handwerk besonders wichtigen Fachkräftesicherung.

Verabredet wurde ein engerer Kontakt des Bundesverbandes der Junioren des Handwerks mit den jungen Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag.

Geführt hat das Gespräch schließlich auch zu einer Freundschaft auf Facebook. Garellt Duin und der Bundesverband der Junioren des Handwerks „gefallen sich“.