Betriebsbesuch bei Brabus in Bottrop
Handwerkskammer Präsident Hans Rath besuchte am 19.08.2010 mit einer Delegation junger Handwerksunternehmer den Tuning-Spezialisten Brabus GmbH in Bottrop. Der Geschäftsführer Technik, Herr Dipl.-Ing. U. Gauffrés, führte die Gäste durch die Entwicklungs-, Test- und Werkshallen. Obwohl die Wirtschaftskrise das Unternehmen nicht unberührt hat, ist das inhabergeführte Unternehmen stark genug, sich auf diesem speziellen Markt zu behaupten. Das Bottroper Handwerksunternehmen hat es sogar geschafft, als gleichberechtigter Partner mit einem Fahrzeughersteller ein Joint-Venture abzuschließen. Bei der Betriebsbesichtigung wurde deutlich, wie wichtig die Qualifikation der Mitarbeiter ist. Da das fachliche know-how für die weltweit ansässigen Kunden sehr wichtig ist, legt das Unternehmen großen Wert auf die Ausbildung neuer Fachkräfte. Von den zurzeit 15 Auszubildenden in dem Betrieb werden nicht nur gute Fremdsprachenkenntnisse (Englisch) verlangt, sondern auch soziale Kompetenzen. Geschäftsführer Gauffrés betonte bei der anschließenden Diskussion, dass das Qualitätssiegel „Made in Germany“ insbesondere dann darunter leiden würde, wenn aus ökologischen Gesichtspunkten auf deutschen Autobahnen eine allumfassende Geschwindigkeitsbegrenzung eingeführt würde. Viele ausländische Kunden kaufen insbesondere Fahrzeuge, die in Deutschland hergestellt worden sind, weil Sie davon ausgehen, dass diese Fahrzeuge den hohen Ansprüchen an das Fahren auf der Autobahn genügen.







