Junioren diskutieren über solare Mobilität

Der Vorstand der Handwerksjunioren Münster besuchte das Handwerksunternehmen Stapel GmbH in Ahlen, um sich dort über die Anwendungsmöglichkeiten regenerativer Energien in der Praxis zu informieren. Da fossile Brennstoffe nur begrenzt zur Verfügung stehen, wird es, auch mit Rücksicht auf den steigenden Energiebedarf auf der Welt, immer wichtiger, auch auf regenerative Energien zurückzugreifen. Die Sonnenenergie birgt ein unendliches Potential.

Die Firma Stapel, vor vier Generationen als kleines Handwerksunternehmen gegründet, hat sich in den letzten Jahren diesem neuen Tätigkeitsfeld mit Erfolg gewidmet. Neben Solaranlagen für die häusliche Stromversorgung, beschäftigt sich das Unternehmen auch mit dem Thema „elektrische Mobilität“. Wie der Vorsitzende der Handwerksjunioren Marcus Greive feststellt, sind die meisten Handwerksunternehmen in einem Umkreis von 50 km tätig. Viele Berufspendler nutzen das Fahrzeug nur, um zur Arbeitsstätte zu gelangen. Gerade für dieses Klientel würde sich der Einsatz von Elektrofahrzeugen lohnen. Die Energiekosten pro gefahrenen Kilometer ist zudem für Elektrofahrzeuge um ein sechsfaches günstiger, als wenn das Fahrzeug durch fossile Kraftstoffe angetrieben wird. Die Handwerksjunioren sehen hier ein neues Betätigungsfeld für Handwerks­unternehmen, da bei zunehmendem Einsatz von Elektrofahrzeugen/Elektrofahrrädern auch die entsprechende Infrastruktur, wie z. B. Ladestationen und Energiespeicher geschaffen werden müssen. „Auch hier zeigt sich mal wieder, wie vielseitig das Handwerk ist“, so Jan Kramer (stellvertretender Vorsitzender der Handwerksjunioren).