Werkstattgespräche: Ein kleiner Leitfaden für die Organisation einer Gesprächsrunde

Ein Werkstattgespräch vorzubereiten und durchzuführen ist einfacher als gedacht. Anbei eine Checkliste, die zur Hilfe genommen werden kann.

Jedoch braucht ein Werkstattgespräch nicht nur die Handwerksordung thematisieren, es können auch allgemeine Themen behandelt werden.

Gespräche mit der örtlichen Kreishandwerkerschaft führen, z.B. mit Geschäftsführern oder Kreishandwerksmeistern. Eine Veranstaltung gelingt meistens nur in Kooperation. Deshalb sollte ein geeigneter Betrieb für die Veranstaltung gesucht werden wie z.B. Raumausstatter,Fliesenleger oder andere.

Die Betriebe sollten einen kleinen Werkstattbereich haben, wo ca. 30-40 Personen auf Partybänken untergebracht werden können.

Örtlichen MdB der Regierungspartei anschreiben und Terminwunsch und Ort mitteilen (z.B. abends um 19:30 Uhr).

Nach Zusage des Gesprächspartners
die örtliche Presse informieren sowie die Junioren anschreiben, ggf. auch über die Kreishandwerkerschaft die betroffenen Gewerke anschreiben lassen. Bitte auch an andere Handwerksvereinigungen vor Ort denken, z.B. Betriebswirte des Handwerks oder Unternehmerfrauen im Handwerk. Und wenn eine Kammer vor Ort ist, auch diese mit einbeziehen.

Bewirtung
Über einen Getränkehändler Kaltgetränke und Partytische- u. Bänke bestellen und liefern lassen. Belegte Brötchen kommen natürlich auch immer gut an. Kosten mit der Kreishandwerkerschaft teilen oder vom Gastgeber (dieser bekommt durch die Veranstaltung einen Werbeeffekt!) Oder einfach mal eine Innung anfragen.

Redekonzept
Über die Kreishandwerkerschaft eine Rede für den Betriebsinhaber und ggf. für den Vorsitzenden / Sprecher des Juniorenkreises schreiben lassen. Meistens ist es so, dass die Betriebsinhaber nicht wissen, was sie sagen sollen.

Dekoration
Genügend Plakete und Postkarten in der Bundesgeschäftsstelle der Junioren des Handwerks bestellen und am Veranstaltungsort auslegen. Es können auch Leseexemplare vom Handwerksmagazin ausgeteilt werden. Diese können kostenlos bezogen werden. Dazu bitte direkt Kontakt zum Magazin aufnehmen.

Der Verantaltungstag
Am Veranstaltungstag nochmals die Presse informieren, ob wirklich jemand vorbeischaut. Auch selber noch am Veranstaltungstag eine Kamera mitbringen, um Fotos zu machen für Medien, die nicht dabei sind, z.B. Handwerksmagazin.
In der Werkstatt sollten Plakate „Ja zum Meisterbrief“ und „Deutsche Meister“ aufgehängt werden.

Der Ablauf dieser Veranstaltung kann wie folgt ausschauen:

  1. Begrüßungsrede des Geschäftsführers der Kreishandwerkerschaft
    Begrüßung Abgeordenten des gastgebenden Betriebes der Mandatsträger und der Presse! Diskussionsablauf erklären, z.B. wer gleich ein Statement hält und wie lange die Diskussion dauern soll. Immer einen Zeitrahmen setzen Beispiel: 19:30 h – 21:00 Uhr.
  2. Grußwort des Kreishandwerksmeisters mit kritischem Statement zur Reform der Handwerksordnung
  3. 3. Grußwort des Vorsitzenden des Juniorenkreises / Arbeitskreises
    Statement zur Betrachtungsweise des Nachwuches, Modernisierung ist nötig, nur nicht in dieser Form. Wir fordern eine verlässliche und nachhaltige Handwerkspolitik.
  4. Statement vom eingeladenen Abgeordneten ca. 10 Min.
  5. Moderator übernimmt die Diskussion
    dieses kann ggf. der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft übernehmen. Nach dem Statement des Abgeordneten haben die anwesenden Handwerker Gelegenheit, Fragen zu stellen. In der Regel können diese während des Statements schon nicht mehr auf der Bank sitzen! Daher ist es wichtig, Disziplin zu bewahren.
  6. Schlusswort vom Kreishandwerksmeister bzw. Junior.
    Bedanken für die Gesprächsbereitschaft und nochmals betonen, dass der MdB sein Abstimmungsverhalten nochmals zugunsten des Handwerks überlegt.
  7. Gruppenbild für die Zeitung erstellen.

Download

pdfleitfaden_werkstattgespraech.pdf (44.06 kb)
Leitfaden als PDF